Schulungen

Die Bediener (m/w) von Kran, Stapler , Hubarbeitsbühne und Erdbaumaschinen dürfen nicht nur eingewiesen,  sondern müssen hierfür speziell ausgebildet werden. Diese Ausbildung muss jährlich aktualisiert werden.

Sowohl Gesetzgeber, wie auch die BG haben sich mit den Anweisungen für die Arbeitgeber abgesichert. Der Staatsanwalt lässt das Argument
„Ich habe dies nicht gewusst oder habe das nicht gewollt“ nicht zu. Sollte ein/e Mitarbeiter/in durch Unwissenheit für seine zu erledigende Arbeit (mit Stapler/Kran/Hubarbeitsbühne/Erdbaumaschine) nicht ausgebildet sein und es kommt zu einem Ereignis, sprich Unfall mit Todesfolge oder schwerer Verletzung, kann dies für den Unternehmer und dessen Beauftragte (Vorgesetze) bis zu 5 Jahre Haft bedeuten.

§222 StGB: „Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Fahrlässigkeit kann auch bedeuten, jemanden auf Geräte oder Maschinen einzusetzen, für die er nicht ausgebildet wurde.

BetrSichV Anhang 3 Abs. 3 zu §3: Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen zu treffen, damit das Führen selbstfahrender Arbeitsmittel den Beschäftigten vorbehalten bleibt, die im Hinblick auf das sichere Führen dieser Arbeitsmittel eine angemessenen Unterweisung erhalten haben und dazu geeignet sind.

DGUV Vorschrift 1 (BGI 527): Unterrichtung und Unterweisung

(1)  Bei der Unterrichtung der Beschäftigten nach §81 des Betriebsverfassungsgesetz und §14 des Arbeitsschutzgesetzes hat der Arbeitgeber die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, damit den Beschäftigten

  1. angemessene Informationen, insbesondere zu den sie betreffenden Gefahren, die sich aus den in ihrer unmittelbaren Arbeitsumgebung vorhandenen Arbeitsmitteln ergeben, auch wenn sie diese Arbeitsmittel nicht selbst benutzen, und
  2. soweit erforderlich, Betriebsanweisungen für die bei der Arbeit benutzen Arbeitsmittel

in für sie verständlicher Form und Sprache zur Verfügung stehen. Die Betriebsanweisungen müssen mindestens Angaben über die Einsatzbedingungen, über absehbare Betriebsstörungen und über die bezüglich der Benutzung des Arbeitsmittels vorliegende Erfahrungen enthalten.

Herr Nirschl & Frau Stadler / Die Ansprechpartner für Schulungen

(2) Bei der Unterweisung nach §12 des Arbeitsschutzgesetzes hat der Arbeitgeber die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, damit

  1. die Beschäftigten, die Arbeitsmittel benutzen, eine angemessene Unterweisung insbesondere über die mit der Benutzung verbundenen Gefahren erhalten und
  2. die mit der Durchführung von Instandsetzungs-, Wartungs- und Umbauarbeiten beauftragten Beschäftigten eine angemessene spezielle Unterweisung erhalten.

Neben den Schulungen der Flurförderzeuge, Krane, Hubarbeitsbühnen und Erbaumaschinen bietet die Firma BBT GmbH auch speziell auf Ihr Unternehmen abgestimmte Schulungen für Ihre Mitarbeiter an. Sprechen Sie uns hierfür gerne an.

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