Warum Arbeitsschutz

Kein Mensch kann sagen:  Solches trifft mich nie. (Menander)

Als Arbeitgeber, Geschäftsführer oder Vorstand, sowie auch als Vorgesetzter sind für die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und die der Besucher Ihres Unternehmens verantwortlich. Sie persönlich haften für Art, Umfang und Frist aller gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen von Mitarbeitern, Sicherheitsprüfungen von Anlagen/Maschinen/Geräten und so weiter.

Es handelt strafbar, wer das Leben oder die Gesundheit von Beschäftigten durch vorsätzlich durchgeführte ordnungswidrige Handlungen (z.B. außer Kraft setzen von Sicherheitseinrichtungen) gefährdet. Hier droht Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldbuße (§26 ArbSchG).

Bei Arbeitsunfällen oder Wegeunfällen tritt die gesetzliche Unfallversicherung für die Behandlung und Entschädigung von unfallbedingten Körperschäden und deren Folgen ein. Bei Vorliegen von grob fahrlässigem Verhalten des Verantwortlichen, kann dieser jedoch zur Rechenschaft gezogen und in Regress genommen werden.

Bei Arbeitsunfällen mit schwerer Verletzungsfolge wird von der Rettungsleitstelle zusätzlich die zuständige Strafverfolgungsbehörde verständigt. Diese überprüft, ob ein strafrechtlich relevanter Tatbestand (z.B. Körperverletzung) und/oder schuldhaftes rechtswidriges Handeln vorliegen. Bei diesem Vorgang wird immer kontrolliert, ob die Rechtsvorschriften des Arbeitsschutzes eingehalten wurden und ob ggf. ein Zusammenhang zwischen dem Verstoß gegen das Arbeitsschutzrecht und dem Arbeitsunfall besteht.

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